Dark Messiah of Might and Magic Elements

Demnächst dürfen sich XBox-Nutzer auf eine angemessene Konsolenumsetzung der actionreichen Fantasy-Schnetzelei freuen.

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Wenn die Goblinköpfe fliegen, hier ein Fuß und da ein Bein, wenn die Orks in Strömen bluten, muss es Dark Messiah sein!

Verzeiht mir diesen lyrischen Auswurf, Ich wollte diesen Beitrag einfach etwas abwechslungsreicher beginnen. Dafür verschone Ich euch auch mit einem Ausflug an die Anfänge der Spieleserie, obwohl sich dieser durchaus lohnen würde, denn kaum eine Serie hat sich über so viele Jahre in so verschiedenen Ausprägungen verändert, wie das „Might and Magic“-Universum. Auch wenn dessen jüngster Spross „Dark Messiah of Might and Magic Elements“ außer dem werbewirksamen Namen wenig mit der rundenbasierten Strategie gemein hatte, die die Serie ansonsten auszeichnet.

Als „Dark Messiah of Might and Magic“ am 27.10.2006 die Welt des PCs eroberte, sorgte der Titel gleichermaßen bei Spielern und Kritikern für großes Aufsehen. Obwohl das Spiel in Deutschland teilweise stark gekürzt war (abgetrennte Gliedmaßen und diverse Bluteffekte fehlen völlig – hier mehr dazu – dennoch erhielt das Spiel von der USK keine Jugendfreigabe und ist daher ab 18 Jahren erhältlich), bemängelten noch viele den hohen Gewaltgrad des Spieles. Die Spieler selbst hingegen schätzten die vielfältigen Möglichkeiten, dich die Feinde vom Hals zu halten. So war es z. B. möglich, Gegner ins Feuer, Abgründe oder Stachelwände zu treten, den Boden zu vereisen, um gegner ausrutschen zu lassen, Pfeile an Feuerstellen anzuzünden und auf Gegner abzuschießen, sie mit einem Schrumpfzauber zu belegen und schlicht zu zertreten (Doom lässt grüßen) usw. Der Kreativität des Spielers waren beinahe keine Grenzen gesetzt. Obwohl einige Spieler wiederum bemängelten, dass allzu offensichtlich aufgestellte Fallen ihnen manchmal geradezu aufdrängten, die Orks und Goblins auf Diese oder Jene Art und Weise zu töten.

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Die Charaktererstellung fällt in Dark Messiah of Might and Magic Elements wesentlich linearer aus, als in der PC-Version. Statt wie gewohnt Skillpunkte zu verteilen, wählt ihr am Anfang eines Spieles eure gewählte Klasse – Magier, Assassine, Krieger oder Bogenschütze – aus und spielt fortan strikt auf die entsprechende Art und Weise. Auch gemischte Spielarten sind nicht möglich, so bedient sich der Magier wirklich nur seiner Zaubersprüche und der Krieger nur seiner Hieb- und Stichwaffen.

Technisch setzt Ubisoft auf das ohnehin schöne Spiel nochmal einen drauf: HDR-Effekte, Shader und eine verbesserte Physik lassen den Spieler noch tiefer in die Fantasywelt eintauchen. Lediglich die gelegentlichen Ruckler und lange Ladezeiten trüben mitunter den Spielspaß. Wer aber Lust hat, mal wieder einen der seltenen Vertreter der Spezies „Action RPG für die Konsole“ auszuprobieren, kann für knappe 50 € zugreifen.

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