EA: War es das mit Skate?

In einem Interview mit den Kollegen von CVG äußerte sich der EA-Oberkopf John Riccitiello unangenehm negativ in Richtung des Genres der Skate-Board Spiele.

Electronic Arts, ich erinnere, ist der Publisher des – so in vieler Munde – gelungensten (neuartigen) Skate-Titels überhaupt: Skate 2. Sein Nachfolger konnte sich ebenfalls sehen lassen, denn auch mit Skate 3 setzte sich der Entwickler und Publisher an die gefühlte Spitze des Skate-Vergnügens und ließ Genre-Konkurrenten wie Tony Hawks RIDE auf seinem Plastikbrett ordentlich auf die Nase fallen. Dennoch ist Herr Riccitiello überzeugt: die Zeit der Skateboard-Titel sei vorrüber.

Hat sich’s ausge’flipt?? ©flickr.com / Playstation.Blog

Was dürfen wir aus dieser Überzeugung lesen? Gibt es in naher Zukunft keine Skateboard-Titel mehr von EA? Kein Skate 4? Riccitiello stellte gleichzeitig klar, dass es bezüglich des Action-Sport-Genres an sich wohl sehr aufregend weitergehen wird:
„Reden wir über den Action-Sport, so glaube ich, dass dies ein anhaltend spannender Spiele-Bereich bleibt.“

Breche man es aber auf den Reiz des digitalen Skateboardings runter, so scheine es, dass es seine Lebenszeit überschritten habe und durchaus ein repräsentatives Beispiel für das gesamte Genre sein könne.

Wieviel Wahrheit in diesen Worten steckt, lässt sich an den Verkaufszahlen der beiden frischesten Skateboarding-Titel ablesen. Wo das Pendant zu Shaun White Snowboarding, Shaun White Skateboarding in der ersten US-Woche schon bereits sehr magere 6000 Abnehmer fand, waren es bei Tony Hawks SHRED nur noch dürre 3000…

Doch, geehrteste EA-Heads, vergleichen SIE jetzt etwa Klasse mit Masse?

(Quelle)

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