Final Fantasy I und II

Laut Gamekult hat Square-Enix endlich das europäischen Release-Datum für Final Fantasy I und II für die PSP festegelegt: Der 8. Februar. Nachdem die Spiele in Japan bereits im April erschienen sind wird’s auch langsam mal Zeit.

Im Gegensatz zu den letzten Veröffentlichungen werden FF I und II wieder als Einzelspiele verkauft. Die Extras mit der Monstergallerie, den 3D-animierten Videosequenzen und so weiter sind immer noch dieselben. Für eine Ausgabe zum 20. Jubiläum eigentlich enttäuschend. Als großes Plus hingegen können die Graphiken gelten. Von Weitem sieht das ganze zwar weiterhin nach der SNES Optik aus, die uns die PlayStation oder der Wonderswan damals bot, doch diesmal wurde die Auflösung noch um einiges hochgeschraubt. Schöner wird es die ersten letzten Fantasien wohl nie zu sehen geben. Ansonsten ist wohl kaufentscheident, ob man das Spiel schon einmal gespielt hat (bzw. ein großer Final Fantasy Fan ist), denn so dermaßen viel Neues gibt es in dieser Version nicht (eigentlich kaum etwas).

Alle, die die Games noch nicht kennen,  sollten unbedingt mal reinschauen. Dies ist immerhin der Start einer Legende – sowohl der von Final Fantasy, als auch als eines der Urgesteine der Rollenspielgeschichte der der japanischen RPGs. Diejenigen, die erst bei Teil 7 eingestiegen sind, werden sich wundern, wo denn die ganzen Teenager hin sind und auch epische Storylines wie ab 6, oder den beliebten Zeitbalken/ die Real-Time-Engine wie ab Teil 4 allgegenwärtig, sucht man vergebens. Allerdings macht gerade dies den Charme des Spiels aus. Auch am generellen Spielsystem wurde noch rumgefeilt. So haben die Charaktere bei Final Fantasy I noch nicht einmal Namen und man kann (und das gibt es bei Final Fantasy nur hier) sich selbst eine Party aus verschiedenen Jobklassen zusammenstellen – wenn man denn so will, können es auch vier Kämpfer oder vier weiße Magier sein! Final Fantasy II machte dann einen entscheidenen Schritt in Richtung heutige J-RPGames: Eine Story (im Gegensatz zu „rette die Prinzessin“) und vor allem Charaktere mit Namen und Hintergrundgeschichten, die sogar schon von Teilzeit-Mitstreitern ergänzt wurden. Viele Dinge, sind allerdings nach diesem Spiel gleich wieder in die ewigen Game-Gründe (bzw. in die SaGa Serie) verbannt worden: So konnte man „aufleveln“ durch die Verwendung seiner Fähigkeiten. Ein Schwertkämpfer wurde man also durch’s Gegner-mit-Waffe-totkloppen, Magier durchs Sprüche-Klopfen und so weiter. Was eigentlich eine gute Idee war, endete leider in noch monotonerer Einöde, als uns dröge Auflevel-Arbeit sowieso schon ist. Ich hab bis heute auch noch kein Spiel gesehen, was diese Grundidee wirklich sinnvoll implementiert hat…

Das Gametrailers Review zu Final Fantasy I:

[youtube 9CA4plIGY2A]

Das Gametrailers Review von Final Fantasy II:

[youtube NCNx1k9MXQc]

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