Mirror’s Edge: Nicht gemäß den Erwartungen

Knapp zwei Jahre nach dem Release des eindrucksvollen Action-Jump’n Runs meldet sich der Entwickler und Publisher EA zu Wort und erklärt in selbstkritischem Ton die Unzufriedenheit mit dem Titel.

Für mich persönlich war Mirror’s Edge im Jahr 2008 defintiv eines der Top-Konsolenspiele, und damit eines der wenigen, dessen Ende ich kenne. Das ist zwar bei einer ungefähren Spielzeit von maximal sechs Stunden nicht die größte Errungenschaft, aber auch dies muss erstmal geschafft werden. Das dreidimensionale Action-Jump’n Run verstand es, in seiner neuartigen Erscheinung, der Implementierung der Sportart Parkour und einem annehmbaren Story-Hintergrund den Spieler unter Adrenalinschübe vom Feinsten zu versetzen. Denn mit der ansehnlichen Protagonistin Faith war man zumindest eines ständig: auf der Flucht.

Mirror’s Edge ©flickr.com / jigzat

Weil das einfach Spaß machte, verkaufte sich der Titel auch weit über zwei Millionen mal – doch nicht genug, wenn man EA Games – Oberhaupt Frank Gibeau richtig verstehen darf. Der äußerte nämlich nicht ohne selbstkritischem Eingeständnis, dass Mirror’s Edge die internen (technischen und kommerziellen) Erwartungen nicht erfüllen konnte und dass dies auf Gründe in der Entwicklung zurückzuführen sei:
Natürlich ist es spaßig, in einem First-Person-Parkour-Spiel von Haus zu Haus zu springen, doch um ehrlich zu sein, konnte Mirror’s Edge nicht den Erwartungen genügen. Es gab Probleme mit der Lernkurve, dem Schwierigkeitsgrad, der Erzählung an sich und darüberhinaus gab es auch keinen Multiplayer-Modus.

Bisweilen ist leider auch unklar, ob EA sich an eine Fortsetzung wagen wird oder möglicherweise schon im Entwicklungsprozess für ein solches Mirror’s Edge 2 steckt.

Plattform: PS3, xBox 360, PC
Genre: Action-Adventure, Jump’n Run
Entwickler: EA Dice
Publisher: Electronic Arts
USK: ab 16
Release: 13. November 2008

(Quelle)

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