Sony: Spiele in die Schule!

„Das hätt’s früher nicht gegeben!“ So und so ähnlich dürfte es angesichts der kürzlich bekanntgemachten Forderungen von Sony aus den Futterluken unserer lieben Parentalgeneration klingen, und deren Parentalgeneration, natürlich.

Nach Ray Maguire, dem Chef von Sony UK, sollten Spiele bald auf den Lehrplan der Schulen gesetzt werden. Auf der „Learning Without Frontiers“-Konferenz in London gab er zu verstehen, dass es reif sei, die pädagogischen Möglichkeiten von Spielen zu erkennen, zu nutzen und sie so in den nationalen Lehrplan einzuflechten. Mit diesem Schritt könne man endlich langbestehende Barrieren einreißen.
Die Frage, die mich dazu wirklich quält: werden also bald wieder die alten Stecherphrasen wie „Spielend lernen“ und „Kindgerechtes Lernen – spielend leicht gemacht“ herausgekramt?

Spiele in die Schule ©flickr.com / Derek P Robertson


Wie auf GI.biz veröffentlicht, sei es laut Maguire schon jetzt Zeit für die Integrierung von Spielen in den Lehrplan – und man solle nicht länger damit warten. Dafür sei eine gemeinschaftliche Anstrengung von Nöten und selbstredend bedarf es dafür einer breiten Zustimmung auf dem höchsten Level. Nettes Wortspiel, Mister Maguire.
Es müsse sich nun nur noch jemand aus der Regierung finden lassen, der diese Idee aufnimmt und unterstützt, sodass es umgesetzt würde. Wenn es weiter nichts ist, lasst uns doch gleichmal eine Friedenstaube an die Nordkoreaner schicken, klappt bestimmt.

Letztlich ist es also wie immer in der Hand der lieben Politik, ob wir in geraumer Zukunft mit (virtuellen) Spielen in der Unterrichtsgestaltung rechnen dürfen. Vielleicht könnte man den lieben Kleinen auch gleich mal das mit der USK erklären. Eine andere Frage wäre, ob dies überhaupt so erstrebenswert ist.. was sagt ihr?

Kommentare (1)

  1. Zu geil! da kann man ja gleich darauf warten ob Hanf in Deutschland legalisiert wird, obwohl sich das mit den Spielen wohl eher durchsetzten wird. Ich sehe schon die kleinen Bälger wie Sie sich darum streiten ob man in der Pause zocken darf oder nicht oder warum man die Konsole nicht mit Nachhause nehmen darf. Zusätzlich um mal den Streit zwischen den Lehrern und Eltern mal aus zulassen wird es garantiert einen drei Fronten Krieg zwischen Nintendo, Microsoft und Sony geben. Was aber sicher den Schulen zu Gute kommt, durch die ganzen Spenden werden die Schulen in nächster Zeit luxuriöser als drei Sterne Hotels ausgestattet sein, oder die Rektoren fahren mit Lamborghinis durch die Gegend.

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