Soul Calibur IV – besser als der letzte Teil?

Auf diese Fortsetzung mussten die Fans lange warten, jetzt endlich ist ein Soul Calibur-Teil auf den Next-Gen-Konsolen erschienen – dieses Mal mit einem Gastauftritt von Darth Vader und seinem Schüler.

Gleich am Anfang werden die Kenner unter euch die ersten Veränderungen im neuen Teil bemerken: Die Seelenarena, die Chroniken und die Weltmeisterschaft sind dieses Mal nicht dabei. Neben dem im Gerne üblichen Arcade- und Trainings-Modus, bildet dieses Mal er Story-Modus das Herzstück des Spiels. Darin erlebt ihr die Geschichte jedes einzelnen Charakters in cineastischen Zwischensequenzen. Leider fehlen die alternativen Handlungsstränge aus dem Vorgänger und auch der Umfang ist mit nur fünf Stufen pro Charakter etwas mager.

Eine echte Herausforderung ist dagegen der Schicksalsturm, in dem ihr euch über 50 Etagen etlichen Gegner zum Duell stellen müsst. Erfüllt ihr bei den Kämpfen bestimmte Herausforderungen, bekommt ihr dafür Schätze, in denen neue Ausrüstungsgegenstände wie Waffen und Rüstungen versteckt sind.

An der Steuerung wurde nicht gebastelt – es bleibt das bewährte Acht-Wege-System bestehen. Dafür wurden im Kampfsystem zwei gravierende Neuerungen eingeführt: Neben der Energieleiste befindet sich jetzt eine Seelenanzeige. Wert ihr Schwerthiebe des Gegners ab, sinkt diese, blockt der Gegner eure Attacken, füllt sich die Seele. Somit wird offensives Kämpfen belohnt und wenn die Seele eures Gegners leer ist, könnte ihr einen Spezialangriff ausführen, der absolut tödlich ist. Die zweite Neuerung sind die detaillierten Rüstungen der Kämpfer, die mit gezielten Hieben zerlegt werden kann und der Gegner dort deutlich verwundbarer ist als an anderen Stellen.

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Diese Mal wird auch der Charakterwechsel im Kampf integriert – so im bereits erwähnten Schicksalsturm. Erstmals in Soul Calibur sind Team-Matches mit bis zu drei Kämpfern möglich, was dem Spiel eine zusätzliche taktische Tiefe verleiht. Wie in der Einleitung bereits erwähnt, habe Darth Vader und sein Schüler einen Gastauftritt. Abgesehen davon, das beide perfekt ihr Lichtschwert schwingen, kann Vader seinen allseits beliebten Würgegriff einsetzten und der Schüler ist extrem schnell und wendig.

Die Grafik ist fast tadellos und beeindruckend – die Gesichter wirken mitunter etwas ausdruckslos. Dafür sind die Animationen der Bewegungen und die Details auf Waffen sowie Ausrüstung ein absoluter Augenschmaus.

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Leider gibt es nicht wie angekündigt mehrere Ebenen und auch die Schauplätze lassen sich sonderlich zerstören oder interaktiv benutzen. Dafür sind die Schauplätze wie die kaiserlichen Gärten und die Zeitspirale mit ihren stimmungsvollen Licht- und Schatteneffekten absolut stimmungsvoll.

Besonderes Schmankerl: Es gibt erstmals einen Online-Modus und einen Charakter-Editor, in dem ihr euch einen eigenen Kämpfer basteln und Skillen dürft.

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