Willkommen im Paradies: Burnout Paradise

Ende des Monats wird Electronic Arts den neuesten Spross der „Burnout„-Reihe veröffentlichen. Die Meinungen der Spieler sind jedoch zweigeteilt.

Im Hause Electronic Arts scheint man in seiner Rolle als Publisher derzeit sehr darauf bedacht zu sein, sich vom Image des ideenlosen, innovationsscheuen Großkonzerns zu lösen. Gerade wurden den Freunden aufwändig produzierter Arcade-Rennspiele mit „Need For Speed ProStreet“ einige Überraschungen in Puncto Setting, Umfang und Spielmechanik geboten, nun zieht man mit dem „hauseigenen Konkurrenzprodukt“ „Burnout Paradise“ nach.

Doch was genau erwartet den Spieler in dieser neuen Episode der von „Criterion Games“ entwickelten Erfolgsserie? Nun, die wesentlichen Elemente von Burnout bleibt natürlich bestehen: Aufwändige Zusammenstöße, schicke Karren (zumindest vorerst), Adrenalin im Blut, Nitro im Tank

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Doch auch, wenn die Rennen gewohnt spannend sind, offenbart das Spiel seine Schwächen vor Allem zwischen Diesen. Denn eine schnelle Menuauswahl, mit der sich das nächste Rennen starten ließe, gibt es nicht mehr. Stattdessen heizt man nun GTA-like durch eine riesige Stadt und fährt von einem Punkt der Minimap zum Anderen.

Dieses neue System mag zunächst großen Spaß machen, hat aber gravierende Nachteile, was den Spielfluss angeht. Einmal von der Strecke abgekommen müsst ihr nämlich den gesamten Weg bis zum Anfangspunkt zurückfahren, was auf die Dauer extrem frustrierend und unnötig wirkt. Es bleibt zu hoffen, dass die Entwickler von Criterion Games sich die Kritik der Spieler anhand der Demo bereits zu Herzen genommen und entsprechende Features eingebaut haben.

Nichtsdestotrotz ist Burnout Paradise ein Muss für jeden Fan von Michael Bay/Jerry Bruckheimer-Filmen, „Alarm für Cobra 11“ oder einfach einer Menge Explosionen, Knautschzonen, Crashes und Verfolgungsjagten jenseits konventioneller Tacho-Anzeigen

Und wer auf das schnelle Geld zwischendurch aus ist, für den bieten sich die spontanen Rennen an, die an jeder Ampel gestartet werden können. Einfach anhalten und wie Marty McFly demonstrativ das Gaspedal durchtreten. Aber lasst euch nicht von weißen Rolls Royces erwischen 😉

In dem Sinne: „May the Burnoutleiste be with you…“

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