Yakuza 3 Video und Interview

Am 6. März ist Yakuza 3, welches auch auf den hübschen einheimischen Namen „Ryû ga gotoku – Kenzan!“ hört, in Japan erschienen und hat die Charts im Sturm erobert – wie ein Drache, halt. Wenn das kein Grund ist, sich mal anzuschauen, was uns hoffentlich auch in nicht allzu ferner Zukunft erwartet.

Zunächst einmal erfreut das Intro auch ohne jegliche Sprachkenntnis das westliche Auge:

[youtube xt7AwnIJhXc]

Wer schon mitgekommen hat, dass man auch in Japan nicht mehr im Samurai-und-Ninja-Look rumläuft (es sei denn, man hat sich als Naruto verkleidet), merkt auf den ersten Blick, dass Yakuza 3 nicht wie die Vorgänger im heutigen Tokio spielt. Schauplatz ist stattdessen Kioto direkt nach der Schlacht von Sekigahara. Erzählt wird die Musashi Saga – natürlich mit einigen Auschmückungen, denn schließlich soll man einerseits genug Grund haben, selbst Hand anzulegen. Andererseits sollen auch die, die den entsprechenden Roman gelesen haben, die Story nicht schon vorher runterbeten können.

Pünktlich zum japanischen Verkaufsstart wurde zu Promo-Zwecken – als ob dieses Game es nötig hätte – ein Interview mit dem kreativen Häuptling Nagoshi Toshihiroshi geführt:

[youtube rKSkoybgWGM]

Der Gute zieht belebte Straßen, wie das Entertainment-Viertel „Kabuki-chô“ in Shinjuku, Tokio, den oft in Samurai-Action-Games zu findenen Wald- und Burgszenarien vor. „Da wo Leute sind,“ so meint er, „passiert auch was.“ Mit seiner Kreation möchte er die Bedeutung des Lebens erkunden und die alte japanische Seele, das heißt die Kultur des alten Japans, in spielerischerweise verewigen. Durchaus noble Ziele – ob das Spiel dann auch hält, was es verspricht, und vor allem, ob wir es hierzulande überhaupt zu Gesicht bekommen, bleibt abzuwarten.

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