Activision: Call of Duty ist kein C/P-Game!

Der Publisher Activision machte jüngst deutlich, was er von (den durchaus naheliegenden) Vorwürfen halte, welche der Entwicklung von Call of Duty eine gewisse Copy/Paste-Kultur unterstellen.

So ein wenig fühlt man sich fast wie im Kindergarten: Ihr LÜÜÜÜGEEER, Call of Duty ist gar kein Copy and Paste-Spiel! *flennheulschluchz (Das sieht nur so aus und fühlt sich vielleicht so an, ist aber gar nicht soooo.)
Der Social Media Manager von Activision, Dan Amrich, wehrte sich in einem jungen Statement gegen den Vorwurf, dass sich die Ableger von Call of Duty auffallend stark ähneln würden. So sei etwa der technisch spürbare Sprung von Modern Warfare 2 zu Modern Warfare 3 vielen Spielern sehr klein und anderen gar nicht erst erkennbar. In manchen Kreisen heißt es deshalb schon nur noch Modern Warfare 2,5.

Call of Duty ©flickr.com / shaddy77.com

Amrich äußert sich diplomatisch und findet seinerseits nicht, dass die Spiele in jedem Jahr nur der der Copy&Paste-Kultur folgen würden, möglicherweise sei es aber das, was die Spieler darin sehen. Die Spieler, so führt er fort, müssten nicht das mögen, was Call of Duty in jedem Jahr darbietet, aber die Anklage, dass es immer das gleiche sein würde, empfindet er als unfair. Wir als Spieler sollten lieber abwarten und schauen, was auf dem Programm steht und erst dann unsere Gedanken äußern. Es sei auch in Ordnung, wenn Modern Warfare 2 alles wäre, was wir haben wollen.

Für den Fall, dass wir der Meinung seien, Call of Duty wäre unsere Zeit und unser Geld nicht Wert, haben wir den uneingeschränkten Respekt von Herrn Amrich aber sicher. Trotzdem würden eine Menge anderer Leute (ihn – oho – eingeschlossen) mit dem Titel sehr viel Spaß haben.
Stimmt. Und wieder andere kaufen ihn eben gar nicht erst.

(Quelle)

Plattform: PS3, xBox360, PC
Genre: Shooter
Entwickler: Sledgehammer Games
Publisher: Activision
USK: ab 18
Release: 8. November 2011

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