BioWare: Dragon Age III macht’s wieder gut

Der Lead Designer von BioWare, Mike Laidlaw, gab in einer Mitteilung zu verstehen, dass man für das zukünftige Dragon Age III wohl ein wenig mehr Muße investieren wolle..

.. als man es mit dem im März veröffentlichten Dragon Age II getan habe. Denn tatsächlich war der Titel, im Fachjargon sagen wir gemeinhin, schönster Crap in seiner Blüteform. Mit ein wenig anderen Worten gibt man dies auch von offizieller Stelle zu. So sagte Monsieur Laidlaw, dass der Titel durchaus einige Schwächen habe – eben solche, die im dritten Teil der Rollenspiel-Reihe nicht mehr vorkommen sollen. Um einer Wiederholung dieser Fehler vorzubeugen, wolle man besonders das Fan-Feedback in Augenschein nehmen.

BioWare ©flickr.com / zhouxuan12345678

So darf man hoffen, dass zumindest noch ein paar dieser Fans übrig sind. Viele von ihnen dürften durch die tatsächlich schlichtweg schlechte Darbietung in Dragon Age II durchaus abgeschreckt sein. Denn wenn ein Spiel nicht nur außerordentlich verbuggt auf den Markt kommt sondern sogar inhaltlich einer Spielerverarsche gleicht (etwa wurden Level, besonders auffällig im Höhlensystem, mit minimalen Änderungen dreist kopiert und als neue Höhle „verkauft“), dann darf man bei einem Spielpreis von 60€ doch schon seine Loyalität zum Entwickler überdenken.

Und was passiert nun mit den enttäuschten Fans? Nichts, die sind ja im Grunde auch selbst schuld. Klar, Dragon Age: Origins war eine Größe im Genre, da greift man eben blind zum Nachfolger, immerhin steht ja auch BioWare drauf. Und den ein oder anderen dürfte die bitterböse Ahnung beschleichen: das war doch eins-A kalkuliert..

(Quelle)

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