Braid – Herr der Zeiten

Der Jump’n’Run und Puzzle-Mix aus dem Entwicklerstudio Jonathan Blow findet am Donnerstag nächster Woche endlich seinen Weg in den PSN-Store. Doch worauf genau mussten wir eigentlich so lange warten?

Die Zeit ist omnipräsent und sind wir mal ehrlich, so ein wenig mit ihr zu spielen, das läge jedem von uns nicht fern.
Doch weil so etwas in real nur in ungeahntem Stress ausufern würde (immerhin würde jeder ja mal gern dran drehen [manche auch nur zum Spaß, hihi]), ist es doch schön, dass es uns zumindest virtuell nicht vergönnt bleiben muss, ein wenig die größte denkbare Macht zu manipulieren. Im Puzzle-Jump’n’Run Braid, welches seit geraumer Zeit schon für den PC und die xBox360 auf dem Markt ist, bleibt uns für einen erfolgreichen Levelabschluss – genau genommen – gar nichts anderes übrig.

Braid ©flickr.com / Playstation.Blog


Mit einer kleinen, comicartigen Figur namens Tim hüpft und klettert man durch eine stilistisch sehr eigen gezeichnete Welt. Der Clou: per Tastendruck geht es zurück in die Vergangenheit, mit den Schultertasten lässt sich bei der (an den neuen Ratchet & Clank-Titel erinnernden) Zeitreise auch die Geschwindigkeit beliebig variieren. Doch dies ist noch nicht alles, was die Welt Braids besonders macht:
Mit jedem Level lernt Tim eine neue Fähigkeit dazu, um neben Herr der Zeit auch Herr der mitunter wirklich knackigen Rätsel werden zu können. Weil sich jede Stufe in ihrem Lösungsmechanismus unterscheidet, dürfte es in den meisten Fällen schon ein wenig dauern, ehe man das jeweils dahinterstehende Prinzip durchschaut hat.

[youtube uqtSKkyJgFM]

Das Spiel mit der Zeit, die große Rätselvarietät, der grafisch originelle Stil und eine klangschöne Untermalung machen das Jump’n’Run-Spiel zu einem gelungenen Hirn-, Ohren- und Augenschmaus, welcher für voraussichtlich 15 Euro sicher seinen Preis wert sein wird.

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