Brink: Do it like Ezio

Der Entwickler Splash Damage äußerte sich zum Bewegungsverhalten in ihrem aktuellen Projekt „Brink“, einem 3D-Shooter in einem frisch entfesseltem Bürgerkrieg.

Stellt euch vor, die Polarkappen beginnen zu schmelzen und die Überflutung der Ländereien steht bevor. Also wird kurzerhand eine schwebende Insel, die Arche, gebaut (na, wer wird denn da an die Bibel denken? Pfui, Computergeneration!). Dort landen dann die klügsten und wichtigsten Köpfe – also vor allem du, um vor der Flut bewahrt zu werden. Leider ist der Pöbel aus den bereits überfluteten Gebieten im Begriff anzurücken und kann sich so gar nicht mit dieser gottgegebenen Hierarchie identifizieren. Das schreit nach Krieg.

Brink ©flickr.com / warvan

Ihr greift nach den Waffen und los geht die Show. Viele Aufträge warten darauf, von euch erfüllt zu werden. Aufträge, die ganz dynamisch generiert werden sollen und angeblich davon abhängen, wo ihr euch befindet und welchen Status euer Charakter hat.

Damit der Spieler sich mehr um die waffenfeurige Steuerung kann und nicht mit dem Klettern auf der Leiter verzweifelt, hat der Entwickler das SMART Free-Running System in ihrem Spiel eingeführt. SMART steht dabei für „Smooth Movement Across Random Terrain“, beinhaltet also die gleichmäßige Bewegung durch willkürliches Gelände.
In Spielerdeutsch bedeutet das: ihr drückt lässig auf einen Knopf und eure Figur macht, was sie gerade für am Sinnvollsten hält: so springt sie etwa, wenn sich gerade ein Hindernis vor ihr befindet. Gewohnt sind wir das System bereits von Assassins Creed, auch Ezio und Altair ließen sich auf diese recht simple Art über die Häuser manövrieren.
Spiele wie Mirror’s Edge sind vermutlich zu komplex in ihrer Steuerung, man sei in erster Linie ein Shooter und wolle, dass sich die Spieler auf das Schießen konzentriere, erklärte Lead Designer Ham.

Galerie:

Genre: 3D-Shooter
Entwickler: Splash Damage
Publisher: Bethesda Softworks
USK: ab ?
Release: 4. Quartal 2010

(Quelle)

Werbung