Bulletstorm: Erscheint es in Deutschland?

Spiele, in denen es hauptsächlich um’s Töten geht, gibt es viele. Um diese Offensichtlichkeit zu verschleiern, bemüht man sich manchmal um eine nahezu episch aufgebaute Story. Aber wie sieht es aus, wenn man es bei nackten Tatsachen belässt?

Zugegeben, auch Bulletstorm wartet mit einer Geschichte auf. Aber die erscheint schon jetzt so dürftig, dass sie kaum der Rede wert wäre, wenn wir hier nicht einen Blog hätten, in dem es genau darum ginge – darum:
Zwei Elitesöldner werden zickig, weil ihnen plötzlich bewusst wird, dass sie jahrelang einer Art – wie sagt man – Asshole gedient haben. Als sie den Mund aufmachen, werden sie kurzerhand auf einen fremden Planeten geschossen, der den beiden so gar nicht gefällt. Mit Rachegelüsten vor Augen, metzeln sie dann auch erstmal alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt: Söldner, mutierte Kreaturen und fleischfressende Pflanzen.

Bulletstorm ©flickr.com / Playstation.Blog

Der Shooter scheint nun genau daran scheitern zu können, was ihn eigentlich ausmacht: sein blutbelastetes Spiel- und Darstellungssystem. Im Großen und Ganzen geht es neben einer expliziten Gewaltdarstellung nämlich um die Kunst des besonders hübsch anzusehenden Tötens, worauf es im Sinne eines „SkillShot-Systems“ ordentlich Belohnungen hagelt. Dass dies unser hiesigen USK nicht ganz so sehr wie „Maries Ponyhof“ gefällt, war und ist abzusehen.

Da auch EA bis 3 1/2 zählen kann, befindet es sich schon seit geraumer Zeit in ernsthaften Gesprächen mit der USK, um ihr Release in Deutschland doch noch zu ermöglichen. Ich weiß zwar nicht, wie genau solche „Gespräche“ verlaufen, doch damals bei Dead Space waren sie erfolgreich.
In jedem Fall gilt für Bulletstorm laut Aussagen von EAs deutschregionalen Geschäftsführer Olaf Coenen: geschnitten wird nicht.

Genre: Shooter
Entwickler: People Can Fly
Publisher: Electronic Arts
USK: n/a
Release: 1. Quartal 2011

(Quelle)

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