Capcom: da kommt was auf uns zu.

Der COO (Chief Operating Officer, seht ihr, hier lernt ihr tolle Sachen) von Capcom Europe gab in einem Interview bekannt, dass der Publisher einige vollkommen neue Titel für das nächste Jahr plane.

Gegenüber dem Magazin MCV erklärte David Reeves, dass die beiden Titel Asura’s Wrath und Dragon’s Dogma im nächsten Jahr nicht die einzigen aus einem vollkommen neuen Franchise sein dürften. So würde Capcom derzeit an einem weiteren Titel arbeiten, der sich erst noch völlig neu etablieren muss.
Zwar seien blieben Resident Evil und Street Fighter das Fundament ihres Portfolios und blieben es auch zunächst, allerdings sei die Strategie für die Zukunft eine andere.

Capcom ©flickr.com / rapidshare



Man möchte nämlich nicht sagen, dass sich zukünftig alles nur um diese Titel (Devil May Cry sehen sie wohl selbst als verhunzt?) drehen wird. Es würde neue Projekte geben, die allerdings der typischen Capcom-Qualität genügen müssten. Deshalb gehe man sehr streng vor, bevor man grünes Licht für diese Titel gibt.

Reeves ließ sich auch über die Rolle des Einzelhandels im (Games-)Entertainment-Bereich aus und spricht ihm für mindestens weitere 15 Jahre eine wesentliche Funktion zu. Denn nur mit beiden Wegen der Distribution in Kombination, digital und physisch, könne man eine so weitreichende Deckung erreichen, dass man es sich in ihrer Position eigentlich nicht leisten könne, die Distributation auf physischem Weg zu verlassen. Seiner Meinung nach würden sich die Einkünfte mit so einer zweigleisigen Strategie verdoppeln – was, mit meinen ganz rudimentären Mathematikkenntnissen gesprochen, wohl eine Gewichtung von etwa 50% für beide Wege entspräche.

(Quelle)

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