Child of Eden: Sinnlich auf der PS3

Mit Child of Eden erwartet uns fernab des üblichen Action- und Shootergemetzels ein Titel ganz besonderer Art aus dem Hause Ubisoft und den Entwicklern Q Entertainment.

Es waren Titel wie Lumines oder das auf der PS2 erschienene Rez, dem Inbegriff der Symphonie von Klängen, Farben und abstrakten Formen, die dem Schöpfer Tetsuya Mizuguchi zu Ruhm und Anerkennung in der Spieleszene verhalfen.
Noch im September diesen Jahres erwarten wir das neue – ja, man mag es schon so ausdrücken – Kunstwerk und Schmeichelung der Sinne von dem japanischen Spieldesigner: Child of Eden.

Children of Eden ©flickr.com / gcacho

Wieder wird es rhythmisch und farbenfroh im Arcade-„Shooter“ werden. Einem Komponisten ähnlich fliegt man als Fadenkreuz durch die Level, markiert – je nach Schussmodi – mit Streifung alle Gegner und lässt durch einen Knopfdruck auf sie Salven von Schüssen los. In einem anderen Modus spart man sich gleich den Knopfdruck: der Dauerschuss kümmert sich schon von allein.

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In Sekundenschnelle formen sich Bilder aus Farben, Formen und Tönen, um gleich schon wieder zu vergehen. Sie erzählen keine Geschichte, dafür sind sie nicht ausgelegt. Sie hinterlassen nur Eindruck und stellen sich an, die Sinne des Spielers zu verführen. Das Spiel scheint eine einzige Synästhesie zu sein – dafür spricht auch die Steuerung. Wie bei der xBox besteht wohl auch für PlayStation die Möglichkeit, das Spiel über die Bewegungssteuerung der PS3 Move zu steuern.

Plattform: PlayStation 3, xBox360
Genre: Arcade
Entwickler: Q Entertainment
Publisher: Ubisoft
USK: n/a
Release: September 2011

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