Dante’s Inferno: Lieber Miststück oder netter Kerl?

In einem neuen Entwicklertagebuch bekommen wir erneut Einblick in einige Kernelemente und -inhalte des God of War 3 Konkurrenten Dante’s Inferno.

Neun Bereiche der Hölle, eine Sense auf dem Rücken und eine ganze Menge Action, das ist in etwa der grobe Rahmen vom Höllenbesuch in Dante’s Inferno. Um die Seele seiner Liebe Beatrice zu retten, hüpft der grenzdevile Dante auch gern mal in die Unterwelt um sich dort den neun (Höllen-)Kreisen mit ihren unterschiedlichen, aber stets nie gut gelaunten Kreaturen zu stellen. Namentlich schlägt er sich dabei durch die Vorhölle, die Wollust, die Völlerei, die Habgier, den Zorn, die Häresie, die Gewalt, den Betrug und den Verrat, wie sie nicht zufälligerweise dem ein oder anderen schon aus der Hand des italienischen Dichters Dante Aligheri bekannt sein könnten.

Höllenkreis 4: Die Habgier ©flickr.com / cincodesign

Zum sechsten Höllenzirkel, der Häresie (Ketzerei), ist nun jüngst ein Entwicklertagebuch veröffentlicht worden, in welchem sich der Spieler den aschereichen Umgangsformen mit den Ketzern ausgesetzt sieht. In „devils backyards“, den „Hinterhöfen der Teufel“, wird hier ganz offenbar besonders viel Wert auf eine sehr feurige Begrüßung gelegt. In diesem Höllenkreis ist dem Spieler die Möglichkeit gegeben, darüber zu entscheiden wie er sich gegenüber den Ketzern verhalten möchte. Entscheidet er sich für den „unholy way“, rammt sich die Sense (übrigens eigenhändig dem Tod abgeluchst!) im selben Augenblick schon in den Körper des Gegenüber, mag man lieber den netten Kerl spielen, befreit man sie und ihre Seelen mit dem Heiligen Kreuz, einem Geschenk seiner Geliebten.

[youtube 6INlSpfzvXQ]

„It is a videogame and we took liberties – is no doubt.“
Was für Freiheiten das in Dantes Höllentrip noch so einschließt, könnt ihr voraussichtlich ab dem 12. Februar 2010 selbst untersuchen.

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