Dead Island: Deep Silver lehnt Kritik am Trailer ab

Einen kleinen großen Aufschrei von selbsternannten Schützern guten Geschmacks gab es als Antwort auf den letzten Trailer von Deep Silvers neuem Zombie-Ego-Shooter Dead Island. Der Publisher zeigte sich davon aber ziemlich unbeeindruckt.

Nicht so unbeeindruckt, als dass sie das nicht kommentieren müssten, aber zumindest auch nicht völlig beeindruckt. Nachdem sie den Trailer Mitte Februar veröffentlichten, hagelte es innerhalb von Stunden massive Kritik an dem Kurzstreifen. Der Grund: Ein Kind tauchte im Trailer auf und brachte die Gemüter von Jugendschützern in Wallungen. Gegenüber den Jungs und Mädels von Eurogamer verteidigte der Producer Sebastian Reichert die Entscheidung, ein Kind in dem Kurzvideo auftreten zu lassen.

Dead Island ©flickr.com / Gamefreaks

Es stimme ihn traurig, so der Wortlaut, dass die Leute nicht sähen, dass in diesem Trailer (siehe unten) neben dem Kind auch 25 normale Personen sterben.
„Sie rennen herum und versuchen, euer Hirn zu fressen, aber sie sind immer noch tot. Das Töten von Leuten ist im Allgemeinen ein Tabu. Sobald man sich also der Zombie-Thematik widmet, muss man sich bewusst sein, dass man Leute töten wird. Ansonsten funktioniert es nicht.“
Sie hätten also ein Kind in dem Video – na  schön – aber sie würden ihrerseits nicht erkennen, dass man das groß ausgenutzt hätte, „um Gore oder Splatter“ zu zeigen.

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Soviel Geschrei um eigentlich nichts: es wird nämlich definitiv keine Kinderzombies in Dead Island geben, wie Reichert mit folgenden Gründen erklärte: Nicht nur gäbe es Probleme mit Rechten und der ESRB, vor allem mache es auch spielerisch keinen großen Sinn, diesen Charakter mit geringer Reichweite in den Shooter zu integrieren. Es wäre also höchstens gut für einen Schock-Moment, aber dank fliegender Körperteile und Eingeweide sei das Spiel nun wirklich schon drastisch genug..

Plattform: PS3, xBox360, PC
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Deep Silver
Entwickler: Techland
USK: n/a
Release: 3. Quartal 2011

(Quelle)

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