Dragon Age II – Einmal Luftanhalten bitte!

Kaum sind die ersten Infos zu unserem neubezeugten Lieblingsspiel erster Generation draußen, geht das Rumgezetere auch schon wieder los. Änderung? Bloß nicht! Keine Änderung? Innovation ist wie Niveau, alle kennen’s, keiner hat’s, oder wie?

Man könnt‘ ja sagen: Das ist ja so typisch. Aber ich will das nicht gesagt haben, denn ich mag ja so gar keine Typisierungen. Auch nicht im Blut. Sonst heißt plötzlich: Mein Papa ist nicht meine Mama, und meine Mama ist eigentlich gar keine Mama. Und das wäre zu komplex und würde mich auch ungeschönt total aus dem Leben treten. Aber verdammt: wie typisch ist das denn? Kaum sind minimale Randinformationen zu einem Spiel veröffentlicht, sieht sich die DragonAge-Fanbase einer Grenzapokalypse ausgesetzt und malt Verschwörungstheorien an die Wand.

Dragon Age 2 ©flickr.com / vikingfunk

Aber beginnen wir von vorn: mit der Ankündigung der Fortsetzung des beliebten Rollenspiels aus dem letzten Jahr gab Publisher ElectronicArts ein paar Details bekannt, die – Gnade dem Fortschritt – auch tatsächlich das Wagnis neuer Ideen blicken lassen:

– durch Import des Spielstandes lassen sich systemübergreifend die spielinternen Entscheidungen aus Dragon Age: Origins in Dragon Age 2 übernehmen
– Flemeth ist wieder dabei
– Behandelt ihr eure Gefährten schlecht, muss das nicht automatisch den Austritt dieser aus der Gruppe bedeuten. Ihre Laune könnte sich auch im Kampf auswirken.
– Das Dialogsystem wird dem von Mass Effect 2 ähneln: mit einem Dialograd, das nur die Richtung zeigt. Im Inneren wird ein Symbol mit entsprechender Bedeutung (böse, gut, lieb, sarkastisch, aggressiv, …) erscheinen.
– Es gibt eine neue Erzählstruktur: Heldentaten von Hawke, die in der Vergangenheit geschehen sind, werden in der Gegenwart von Personen erzählt, die einen besonderen Zugang zu den Geschehenissen haben.
– Situiert ist Dragon Age 2 noch in den Geschehenissen vom ersten Teil. Aber man wird mit einem anderen Blinkwinkel auf die Entwicklungen schauen.
– Die Handlung erstreckt sich über 10 Jahre, Entscheidungen werden also bereits vorher spürbar sein und nicht erst am Ende in einem kurzen Text.
– Man wird versuchen, das Kampfsystem an die Stärken der PS3 und der xBox360 anzupassen.
– Es wird mehr Spezialisierungsmöglichkeiten und Kombos geben.
– Unterschiedliche Klassen sollen sich unterschiedlich „anfühlen“.
– Zauber werden vertieft, man soll sie stärker anpassen können, Magier bekommen zu dem Finishing Moves.
– Es wird Sprünge zwischen großen Events geben, da das Spiel als Erzählung geplant ist.
– Die Dunkle Brut bekam einen neuen Phänotyp und schaut nun mehr nach transformierten Menschen aus.

Besonders aufheizend für die Fangemeinschaft aber ist, dass es wie in Mass Effect 2 nur einen spielbaren, voll synchronisierten, menschlichen Charakter (=Hawke) geben wird. Man wird sich also zu Beginn des Spieles die Rasse nicht aussuchen können.
Der Autor vom zweiten Dragon Age-Teil, David Gaider aber meint, die Fans würden vorschnell urteilen. Die Fans reagieren so, als seien die dürftigen Details, die enthüllt wurden, alles, was sie über das Spiel erfahren und sie daher sofort ein Urteil darüber fällen müssten. Man solle erstmal abwarten, wie BioWare die beschriebenen Features integriere und dann sehen, ob und worin Ähnlichkeiten und Unterschiede zum Science-Fiction-Shooter lägen.

Plattform: PS3, xBox360, PC
Genre: Rollenspiel
Entwickler: BioWare
Publisher: ElectronicArts
USK: n/a
Release: n/a

(Quelle)

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Kommentare (2)

  1. Freu mich schon drauf, das Spiel wird bestimmt auch wieder der Hammer. Und Sprachausgabe, ich liebe ja die Sprachausgabe… wo man nicht viel lesen muss 😀 gebs ja zu ^^

  2. Hoi,
    was, wo man nicht viel lesen muss? Schüft!
    Danke für deinen Kommentar. 😀

    Unter Millionen sind wir schonmal zu zweit – ich fand den Vorgänger auch klasse.

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