Ehrlich bei EA: „Wir haben Need for Speed ruiniert“

In einem Interview mit cvg.com gab der CEO von EA zu, was jedem Fan (wenn es die noch gäbe) und jedem ehemaligen Anhänger der Need for Speed-Reihe schon länger klar sein dürfte: EA habe NfS ruiniert.

Was einst das Gütesiegel jeglicher Rennaction, Qualitätssache und purer Fahrspaß war, ist nunmehr ein kleiner Schatten hinter Rennspiel-Titeln wie Blur oder Colin McRae, oder, wenn wir gleich von den ganz großen Fischen reden wollen: Gran Turismo. Dass der Schwund an Klasse ein selbstverschuldetes Problem war, versuchte John Riccitiello nun aufgrund einer Überarbeitung des Entwicklerteams Black Box zu erklären. Was im Prinzip nichts ändert, aber man will es zumindest mal erwähnt haben.

Need for Speed ©flickr.com / The Need for Speed

Doch man sucht den Fehler nicht etwa an der Schmiede, sondern bei sich selbst: erst durch den von EA verübten Zwang sei das kanadische Studio dazu angehalten worden, jedes Jahr einen neuen Need for Speed – Teil fertigzubringen. Dadurch schickte man sie auf einen regelrechten „Todesmarsch“ in den Jahren 2004 bis 2007, in denen das Team eigentlich 24/7 nur arbeiten konnte. Dass dabei automatisch Qualität einzubüßen war, sieht man am besten an den Titeln „Most Wanted“, „Carbon“ und „ProStreet“, die allesamt keine herausragenden Bewertungen mehr sammeln konnten.

Man hätte, so Riccitiello, den Entwickler einen zwei Jahres-Rhythmus einräumen müssen, aber man habe es einfach nicht getan. Das Team habe in der Zeit eine Menge Leute verloren, weil sie nicht 365 Tage, sieben Tage die Woche und 24 Stunden arbeiten wollten. Kann man ja jetzt schon nachvollziehen..
Doch man habe aus den Fehlern gelernt und freue sich mit Hot Pursuit einen vernünftig entwickelten Titel herauszubringen.

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Kommentare (1)

  1. gerade die demo zum aktuellen teil gespielt, ganz nett, erinnert sehr stark an burnout, abe rnicht negativ für meinen geschmack, denke aber spiel wird kurzweilig, wenn ich so die karte sehe…

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