F1 2010 – Und wenn es regnet?

Wird’s eben nass! Und glitschig, wie sich das in einer ordentlichen Simulation gehört. Wie genau sich Rennstrecken und Autos beim Elixier der Natur verhalten, machen die Entwickler in einer Schlecht-Wetter-Vorschau deutlich.

Schon die ersten Bilder zum kommenden Formel 1 Debüt auf der PS3 im vergangenen Monat dürften alle Rennstallhäschen und Straßenproleten ganz hibbelig gemacht haben. Um dieser sanften Vorfreude noch ein kleines en plus zu schenken, gibt uns der Entwickler und Publisher Codemasters erneut Einblick in sein neues Rennspiel. Thema heute: das Wetter, und zwar – im Gegensatz zum morgendlichen Brötchenhol-Smalltalk – mal ganz in ungequält.

F1 2010 ©flickr.com / multiplayerit

Wenn uns im kommenden Formel 1 – Titel der Himmel mit seinen grauen Wolken beehrt und sich im selben Atemzug zu entleeren droht, werden wir nicht nur vor einem grafischen Eye-Catcher stehen, sondern auch vor einer aufwendigen und komplexen Streckenberechnung im Hintergrund.
Sinn dieser sich anbahnenden Zahlenkatastrophe ist jedem Autofahrer und Spaßphysiker kein Geheimnis: die Bodenhaftung zwischen Rad und Asphalt nimmt mit zunehmender Nässe unangenehm stark ab. Das soll auch dem Lenkradcruiser auf dem Sofa nicht erspart bleiben und ihn zu rennentscheidenden Maßnahmen verleiten.

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Im Zuge der Berechnung wird also die Strecke in Abschnitte von 30 Zentimetern eingeteilt und ihnen unabhängig von einander ein eigener Feuchtigkeits- und Haftungswert zugewiesen. Im Zuge der Fahrt bildet sich durch die Streuung der Nässe eine trockene Idealspur, auf der wiederum ein höhere Haftung durch Reibungswärme zu einer stärkeren Abnutzung der Regenreifen führt. Würde der Spieler also ausschließlich in diesem Bereich fahren, käme es im schlimmsten Fall zu einer Reifenüberhitzung und einem unweigerlich damit  verbundenen vorzeitigen Renn-Aus.

Genre: Rennspiel
Entwickler: Codemasters
Publisher: Codemasters
USK: ab 0
Release: September 2010

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