Faktencheck: NGP, oder in altmodisch: PSP 2

Auf dem PlayStation Meeting 2011 vor zwei Wochen wurde unter anderem die neue Generation des portablen Gamings vorgestellt: NGP, die sinnvoller Weise dann auch gleich so heißt: Next Generation Portable.

Die selbstredend vom SCE-Boss Kaz Hirai vorgestellte PSP2 wird nicht minder selbstverständlicherweise alles bisher dagewesene in den Schatten stellen und das portable Spielvergnügen auf eine neue Ebene heben. Bereitet eure Freundin schon einmal darauf vor: die Klobesuche werden demnächst noch länger dauern.
Der Nachfolger der PSP lässt die alte Welle der immer kleiner und feiner werdenden Endgeräte hinter sich und besinnt sich wieder der inneren Werte:

PlayStation Portable 2 ©flickr.com / Ferrxon

Das Gerät wird über zwei Dual Analog Sticks verfügen und ist mit einem 5-inch OLED-Display (960×544 Pixel), 3G, GPS und zwei Kameras (vorne und hinten) ausgestattet. Außerdem gibt es Touch-Bedienelemente und einen 3-Achsen-Elektronik-Kompass. Das Display hat eine vier mal so hohe Auflösung als das bisherige PSP-Display und ist dank OLED-Technik auch aus schrägem Blickwinkel gut zu betrachten. Ich weiß zwar nicht, wer auf der Toilette neben euch sitzt, aber der kann dann gut gucken!

Die beiden berührungsempfindlichen Flächen, einmal das Display und die Rückseite der Konsole bieten in Spielen die Möglichkeit zu komplexen Bewegungen. So kann durch ein Tippen auf den Konsolen-Rücken der Alter Ego zum Springen animiert werden.
Eine Steuerung ist auch durch Drehen und Kippen der PSP2 möglich, hierbei kommt die auch im Move-System angewandte Technik des Accelerometer/Gyroscop Motion Sensors zum Einsatz.

Das im „Super Oval Design“-gehaltene Gerät ist auch mit dem PlayStation Suite-Content kompatibel – entsprechend sind auch Smart-Phone/Tablet-Inhalte verwendbar. Die PSP2 wird zudem seine Inhalte über ein neues physisches Medium abspielen: nix mhr mit UMD, alles läuft über eine Karte, die mit Flash-Memory funktioniert.
Mittels der sogenannten „Live Area“, einem speziellen Service, soll sich auch die soziale Ader via Social-Networking befriedigt fühlen.

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