Far Cry 3 und die offene Spielwelt

Der Lead-Designer Jamie Keen äußerte sich kürzlich in einem Interview mit dem englischsprachigen Spielemagazin ign.com über das ‚Open World‘ – Konzept des kommenden Far Cry 3.

Während die Spielwelt vom Vorgänger Far Cry 2 dem ein oder anderen nach ein paar Stunden Spielspaß aufgrund seiner wenig vielfältigen Gestaltung und den immer gleichen Texturen in seiner riesigen und offenen Spielwelt nur noch ein müdes Gähnen aus dem Gesicht locken konnte, hat sich der Entwickler Ubisoft für den neuen Teil die Aufgabe gestellt, das ganze etwas interessanter und reichhaltiger zu designen.


Far Cry 3 ©flickr.com / Gamenews24

Lead-Designer Keen etwa glaube, dass Far Cry 2 zwar viele Grenzen gesprengt, es aber gleichsam einige Dinge gegeben habe, die nicht so ganz und gar überzeugend gewesen wären. So sei die offene Spielwelt cool gewesen, gar großartig, doch irgendwie sei es den Entwicklern nicht gelungen, das Ganze auf den Punkt zu bringen. Durch ihre demonstrative Offenheit habe man sich ein wenig in ihr verloren.
Wie charmant es Keen auch immer ausdrücken möchte – das Design ist nunmal einfach Mist, wenn man alle paar Meter am selben Baum vorbeiläuft – wohlbemerkt ohne im Kreis zu gehen.

Für den neuen, dritten Teil aber versuche man laut seinen Angaben von Anfang an sicher zu gehen, dass man nicht erneut in diese Situation gerate. So sei es sehr wichtig, dass dem Spieler das Gefühl vermittelt würde, er habe etwas zu erkunden, aber dies muss am Ende auch zu etwas führen. Schließlich wolle ja keiner das Gefühl haben, als würde man nichts von der Welt zurück bekommen – später spricht er in diesem Zusammenhang von einer lebendigen Welt.

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Plattform: PlayStation 3, xBox360, PC
Genre: Ego-Shooter
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
USK: n/a
Release: 06.09.2012

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