FIFA 12: Ja zu Kinect, Nein zu Move

Der Entwicklungschef von EA Sports, Andrew Wilson, gab in einem Interview gegenüber den Jungs von Eurogamer die Gründe für ihre Entscheidung, die Bewegungssteuerung von Sonys Konsole nicht zu nutzen, an.

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass der neue Fußballtitel FIFA 12 zwar ohne die Bewegungssteuerung der PS3 auskommen wird, dem gegenüber allerdings Microsofts Kinect auf der xBox 360 zum Einsatz kommen soll. Wir wittern hier einen vom Zaun gebrochenen Konsolenkrieg, oder wahlweise Hang zum guten Geschmack. Denn tatsächlich ist ja klar: was zum Teufel will man mit so einem Zauberstab in einem Fußballspiel? Richtig, nicht viel.

FIFA 12 ©flickr.com / segmentnext

Und so sehen das die Damen und Herren von EA Sports eben auch. Man habe sich gegen den Einsatz vom Motion-Control-System Move entschieden, weil es in FIFA 12 zu keinen spielerischen Mehrwert führen würde – das würde aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass eine Einbettung des Systems gar nicht passiert. Es gäbe, so Wilson, verschiedene Probleme die zu lösen wären. Es sei nicht so, dass sie es nicht probiert hätten, so haben sie sich mit Tiger [Woods] auf Move konzentriert und auf andere Sportarten, bei denen es sich natürlich anfühlte.

„Was wir während der Entwicklung für die Wii gelernt haben, ist, dass der Controller einen Mehrwert liefern muss. Und wenn dieser keinen Mehrwert liefert, dann nutzt man ihn einfach nicht. “ Dabei sei Wilson jedoch weit entfernt darüber zu urteilen, ob der Move-Controller falsch oder richtig für FIFA ist. Möglicherweise komme ja schon bald jemand mit einer großartigen Idee..

Plattform: PS3, xBox360, PC
Genre: Sportspiel
Entwickler: EA Sports
Publisher: Electronic Arts
USK: n/a
Release: 2011

(Quelle)

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