God of War III – Kratos gegen Thor?

In einem Gamepro-Interview enthüllt Game-Director Stig Asmussen die nicht im Spiel umgesetzten Ideen der beiden vorherigen Verantwortlichen David Jaffe und Cory Barlog.. die so einiges für die Zukunft versprechen lassen.

Kratos, unser alter Göttermobber, gehört sicherlich zu den Spielfiguren, die die PS3 spürbar gegenüber anderen Konsolen abheben lässt. Ein wenig Schnitzel hier, ein wenig Blut da, mehr von den coolen Moves um die Ecke und vor allem: eine wirklich gelungene und durchdachte Hintergrundstory. Ja, Gamer achten auf sowas und schätzen es, sowas wie Hintergrund, Story, Charakterverbundenheit und -zeichnung. Es sei denn, ihre Sammlung besteht aus CoD 4, 5, 6 und Singleplayer ist für sie sowas wie der monophone Klingelton ihres polyphonknisternden Telefons, was aber gar niemanden stört, vor allem nicht den Sitzpartner in Bus und Bahn, nein, wirklich nicht.

God of War III ©flickr.com / jammy1313


Man hatte, laut Asmussen, ursprünglich völlig andere Ideen, das Ende der God of War – Trilogie zu gestalten.
So wollte David Jaffe etwa die griechische Mythologie zerstören und die Nordische aufleben lassen: „Das wäre die nächste Sache gewesen, der Kratos nachgegangen wäre. Am Ende würde deutlich gemacht, dass er der Vorbote des Todes verschiedener Mythologien dieser Welt wäre […]„, erläutert Asmussen.
Cory Barlog aber sei dafür gewesen, Kratos gleich gänzlich zum Tod zu erklären: „Er würde gegen Ende des Spiels zum Sensemann gemacht werden und seine Klingen würden sich zu Sicheln entwickeln.

Warum letztendlich weder die eine, noch die andere Idee umgesetzt wurde, lag an Asmussen selbst. Er empfinde zwar beide Ideen als „unglaublich gut„, aber sie hätten nicht die Leidenschaft in ihm geweckt, die es brauchte, vollkommen hinter der Story zu stehen.

Laut Jaffe übrigens seien dies nicht die einzigen Ideen, die man zum Thema Kratos und God of War habe und es läge an Sony, sie zu veröffentlichen.

Genre: Action
Entwickler: Sony
Publisher: Sony
USK: ab 18 (ungeschnitten)
Release: 19. März 2010

(Quelle)

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