Japanische Rollenspiele auf dem Weg in den Westen

Für viele Genre-Fans des virtuellen Rollenspiels sind und bleiben die wahren Vertreter des gelungenen RPGs japanisches Urgut. Jene Liebhaber der östlichen Spielentwicklung haben nun Grund zum Jubeln.

Kitschig, bunt und an der Fantasie lehnt die Realitätsferne: östliche Rollenspiele haben eine einzigartige Klasse, die auch mehr und mehr Spieler aus dem Westen zu schätzen wissen. Wo abendländische Genrevertreter seine Spieler zumeist mit möglichst hohem Actionreichtum zu überzeugen versuchen, setzt das Japano-Geplänkel vor allem auf eine mitreißende Story und packenden, fein dargestellten Charakteren. Allein Namen wie Final Fantasy, Chrono Trigger, Golden Sun und Dragon Quest sind des Erfolgs schon nahezu selbsterklärend.

Japanische Rollenspiele ©flickr.com / tassardar

Nachdem der japanische Entwickler Imageepoch kürzlich ankündigte, seine Titel zukünftig eigenhändig zu veröffentlichen, fand er nun auch einen Vertriebspartner im Westen. So werden seine Titel bald von dem Publisher NIS America zu uns gebracht, was dem geneigten Hardcore-Japano-Fan, also jene, die sich im Zweifel auch die Spiele aus dem asiatischen Raum bestellen, letztlich vor allem die englische Übersetzung bescheren wird. Man könnte nun also auch verstehen, warum etwa das hübsche Mäuschen auf unseren Protagonisten einprügelt.

Konkret angekündigte Titel gibt es bisweilen ebenfalls: für die PlayStation 3 erwartet uns da „Chevalier Saga Tactics“ und die PSP können wir schon bald mit „Tale of the last Promise“ und „Black Rock Shooter: The Game“ füttern.

Man vertraue seitens Imageepoch auf die Kompetenzen des amerikanischen Publishers übrigens deshalb, weil sich NIS America beim Vertrieb der Disgaea-Reihe überzeugend bewiesen habe.

(Quelle)

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