Mafia II – Hé Vito!

Die Wartezeit zum vielversprechenden Gangstererlebnis nimmt mit jedem Tag ab, doch was genau steht eigentlich im Hintergrund des vermeintlichen Videospiel-Blockbusters?

Die Fan-Seite czech-games.net hat einen Bericht einer tschechischen Nachrichtensendung genauer analysiert und die dabei veräußerten Informationen zusammengestellt. Danach wurde der erste Teil von Mafia (2002) bisher weltweit mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Während die PC-Version einen eher mäßigen Anklang in den USA fand, wurden dort die Verkaufszahlen durch die Versionen auf der xBox und der PlayStation 2 in die Höhe getrieben.

Mafia II ©flickr.com / 2K Games

Kein Wunder, dass man bei so einem weiten Interessentenspektrum ein möglichst gutes Ergebnis auf die Bildschirme zaubern will – und dementsprechend arbeiten seit drei Jahren 120 Mitarbeiter des Entwicklers 2K Czech an dem Titel, welcher im ersten Quartal 2010 sowohl für PC als auch für die PlayStation 3 und xBox360 erscheinen wird.

Auch spieltechnisch gibt der tschechische TV-Bericht ein neues Detail preis: In der Haut vom Protagonisten Vito Scaletta dürfen wir die schicken 40er und 50er Jahre Karossen auch über ein konsolengängiges Lenkrad steuern. Den Mafiosi begleiten wir übrigens durch 10 Jahre seines wilden Gangsterlebens, in denen wir für die Famiglia einstehen. Neben ausgefeilten Nahkampf- und Feuerwaffengefechten zeichnet sich das Spiel in diversen Previews besonders durch seine zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten aus, welche Mafia II lebhaft und detailreich gestalten.

„Mafia II ©flickr.com / 2K Games

Laut den gemachten Angaben soll die allein Entwicklung des Spieles schon 10 Millionen Euro verschlungen haben, etwa die Hälfte der Gesamtkosten seien für ein umfangreiches Marketingkonzept verplant. Darüber will man besonders den amerikanischen Markt ansprechen, denn ein Großteil der Werbe-Investition ist für Kampagnen innerhalb der Vereinigten Staaten angelegt.

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