Mortal Kombat: Gewalt ist nicht alles

In einem Interview – natürlich – gab Erin Piepergerdes von Netherrealm Studios (denkt ihr dabei eigentlich auch immer an die Neverland Ranch? Hirnstränge ftw!) zum Besten, dass die Gewaltdarstellung in Mortal Kombat ja nun wirklich nicht ‚alles‘ wäre.

So wies er die Vorwürfe zurück, dass sich die Mortal Kombat – Reihe ausschließlich durch ihre explizite Gewaltdarstellung einen Namen gemacht hätte. Das ja .. jetzt auch Quatsch. Ganz klar sei es nämlich auch das Gameplay, dass die Community immer wieder zu MK zurückbringe. Das mag zwar sein, aber in Sachen guter Beat’em Up-Atmosphäre haben Street Fighter und Co nun aber auch drei Wörter mitzureden und stellen eine durchaus starke Konkurrenz dar.

Mortal Kombat ©flickr.com / Juegos Now

Gewaltdarstellung bleibt in der Spielbranche nunmal Stilmittel – dagegen muss man sich nicht wehren. Und wenn man darauf in der Vergangenheit offenbar hohen Wert gelegt hat, dann sollte man zusehen, dass man dies beibehält den Fans treu bleibt. Ganz im Sinn des Markenetablissements.

Für den neuen Teil von Mortal Kombat wollte man sich vor allem aber auf ein ausgewogenes Balancing  konzentrieren, um einen Titel abzuliefern, der sich auch für Turniere eignet.
Dabei behalte man sich auch die Möglichkeit offen, auf das Feedback der Spieler zu reagieren und hier und dort an den Regulierungsschrauben zu drehen, wenn die Ausgewogenheit nicht ganz gewährleistet ist.
Dies läuft über eine vorweg integrierte Technik, die via Patcheinspielungen nach dem Release des Titels diverse Moves oder Stärken ändern kann. Klingt gut, aber alles andere wäre auch einfach nicht mehr zeitgemäß, Herr Piepergerdes.

Plattform: PS3, xBox360
Genre: Beat’em’Up
Publisher: Warner Bros. Interactive
Entwickler: Netherrealm Studios
USK: n/a
Release: 21. April 2011

(Quelle)

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