Motion Controller: Patente auf die Bewegungsoffensive

Das voraussichtlich im Frühling des nächsten Jahres erscheinende Motion Control-System mit frei führbarem, liebevoll genanntem Zauberstab für die PS3 lässt selbige mit dem Funktionalitätsvorsprung der Wii gleichziehen.

Doch weil das gegen die etablierte Konkurrenz Nintendos wie gegen das vielversprechende „Project Natal“ von Microsofts xbox360 nur wenig zu überzeugen scheint, plant man offenbar, der PS3-Mote das gewisse Extra zu geben. Oder zwei. Oder drei..
So jedenfalls lassen sich die mehrzahligen Patentanmeldungen für den neuen Steuerungsknüppel von Sony erklären, welche im Gegensatz zur Wii-Appikation Motion Plus überwiegend über eigene Funktionen verfügen werden, anstatt das System nur zu optimieren.

Motion Controller auf der TokyoGameShow ©flickr.com/ Patrick.Klepek

Den Patentskizzen (siehe unten) zu urteilen, wird der Motion Controller mit allerhand Zusätzen austattbar sein. Befestigt werden können diese – sofern ich die Bilder richtig deute – an mindestens drei Andockstellen, über welche es auch möglich sein wird, zwei dieser Controller miteinander zu verbinden. Ein wenig erinnert diese Konstruktion (Skizze 6 in der Galerie) an ein vergrößertes Q-Tip oder ein zweiseitiges „Licht(kugel)schwert“, ob man damit dann auch gegen die dunkle Seite der Macht kämpfen soll?

Relativ eindeutig lassen sich hingegen Add-Ons wie ein Mikrofon, eine Taschenlampe (Skizze 2) und ein montierter Baseballschläger erkennen. Wenn ihr euch jetzt fragt, wozu man denn eine Taschenlampe benötigt, ein wenig mehr Kreativität bitte. Meine These: Krümel auf dem Sofa. Fehlt nur noch der passende Sauger. Multitasking in der Multimediathek!

Wirklich interessant dürfte die biometrische Messung über den Daumen des Spielers sein. Noch viel mehr, was man damit zu bezwecken plant. Fingerabdruck-scanning deluxe? 1984? Angst?

(Quelle)

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