Naughty Dog: Konsolenwechsel ist eine schwere Zeit

In einem Gespräch mit den Kollegen von Eurogamer gab er Entwickler Naughty Dog an, wieviele Probleme er mit so einem Generationswechsel der Konsolen habe.

Der Co-Präsident von Naughty Dog, Evan Wells, gab dabei zu verstehen, dass der Übergang von der PS2 zur PS3 damals wohl zu den schwärzesten Tagen der gesamten Unternehmung zählte. Entsprechend große Gedanken machen sie sich auch um den nächsten Generationenwechsel der Spielgeräte. So sei die Aussicht auf den Übergang der nächsten Konsolengeneration schlicht Furcht einflößend, wenn man den Worten des Entwicklerchefs Christophe Balestra Glauben schenken mag.

Uncharted 3 ©flickr.com / Naughty_Dog

Doch was lief damals eigentlich verquer, wenn sie als überaus erfolgreiche Entwicklerfirma (man denke nur an Uncharted) heute soviel Angst vor dem Übergang der PlayStation 3 auf die PlayStation 4 haben?
Man habe einige Fehler vom Wechsel von der PS2 auf die PS3 gemacht, welche man mit dem nächsten Generationenübergang gerne vermeiden möchte, um ihn erfolgreich zu meistern.  Man wolle diese Fehler nicht nochmal machen, weil man zu der Zeit damals die schwärzesten Tage überhaupt schrieb und wöchentlich eine Menge Mitarbeiter verloren habe.

Zur Erklärung gaben sie im groben Umfang die Schwierigkeit in der Einarbeitung mit der neuen Hardware an. So erklärte Wells wörtlich: “Wenn man sich einer neuen Technologie zuwendet, ist jeder Tag eine Schinderei, der Fortschritt ist langsam und es benötigt wirklich eine andere Einstellung und Mentalität, um da durch zu kommen und das ist nicht jedermanns Sache.”

Wann genau mit der PlayStation 4 zu rechnen ist, wurde bislang nicht bekannt gegeben. Erste Schätzungen gehen aber von einem Release im Jahr 2013 aus.


(Quelle)

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