Okami – Weltbewegende Pinselstriche per Wii-Mote

Okami ist ein Spiel, das 2007 etwas untergegangen ist. Damals erschien es für die PS2, und der am häufigsten gehörte Satz dieser Tage war sinngemäß „Für die Wii wäre das phänomenal!“. Naja, schließlich wird doch alles gut und Okami erscheint am 15. Juni für die Wii.

Das Spiel ist in seiner Grundstruktur aufgebaut wie klassische RPGs – ein bisschen wie Zelda, oder Final Fantasy. Unterschiede aber findet der geneigte Gamer, wohin sein Auge sieht. Da wäre zuerstmal die Wasserfarben-Stilisierte-Kunstgrafik, die sich schon optisch deutlich von allem abhebt, was die Wii je gesehen hat.

Der Protagonist des Spiels ist auch „anders“: Amaterasu, ein weißer Wolf, der seine Kräfte vom Sonnengott bezieht, muss die Welt vor einem großen Übel retten. Die gesamte Atmosphäre des Spiels erinnert an die japanische Mythologie.

Der eigentliche Witz des Spiels liegt jedoch, bei aller optischer Rafinesse, in der Spielmechanik: So ist es dem Spieler möglich, auf Knopfdruck das Spiel zu stoppen, und in die bestehende Spielwelt mit dem sogenannten „Celestial Brush“, also dem „göttlichen Pinsel“, hineinzumalen. Aus einem Kreis entsteht dabei beispielsweise eine neue Sonne, oder aus einer geraden Linie eine Reihe von Bäumen, die sich zwischen Euch und etwaitige Angreifer postieren.

Okami ist bisher leider der kommerzielle Erfolg verwehrt geblieben – völlig zu Unrecht! Bleibt zu hoffen, dass der Port auf die Wii endlich die Käuferschichten bringt, die Entwickler Capcom bisher verwehrt geblieben sind.

Zum Schluss noch ein Link auf unseren älteren Post zu Okami für die Wii plus Gametrailers-Review!

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