PSP – Wenn’s mit dem Alter nicht mehr klappt..

Das Handheld-Erlebnis ist für den geneigten Großbildfanatiker und Pixeljunkie mehr die Ahnung eines müden Lächelns, als das müde Lächeln selbst. Der Bahn- oder Toilettenaction wird dann doch lieber sanfte, rhythmische Musik vorgezogen als …

… etwa Yu-Gi-Oh! in Kleinbild. Oder warum auch den Geist Spartas (GoW) herausfordern, wenn es auch ganz mit riesigen Blutfontänen und den pumpenden Adern des Glatzköpfigen in groß geht? In einem Interview mit Eurogamer ließ Peter Dille, der Senior Vize Präsident im Marketingbereich von SCEA, verlauten, dass man offenbar noch Potenzial im Absatz der Handheld-Konsole sehe und nun vorwiegend das Interessenhashing des jüngeren Publikums mit einem entsprechendem Angebot in den Fokus setzen will.

PlayStation Portable ©flickr.com / nevioth

Man rücke die jungen Menschen in den Mittelpunkt, weil es einfach Teil der Strategie sei, die sich derzeit aus dem Lebenszyklus der PSP ergebe. „Bei einem hochwertigen Spielekonsum für 9,99 US-Dollar sprechen wir von einer Maßnahme, mit der keiner unserer Konkurrenten mithalten kann„, so Dille.

Bevor die PSP-Core-Spieler nun aber das Haupt fallen lassen und ihren kleinen Bildschirm doch nicht treffen: man habe nicht vor, die anspruchsvolle Kundschaft aus den Augen zu verlieren. Diese sollen nämlich weiterhin mit Titeln wie Metal Gear Solid: Peace Walker oder Kingdom Hearts: Birth by Sleep versorgt werden, während man sich mit der Entwicklung von Move und dem 3D-Standard im Großen und Ganzen ja derzeit eher Richtung Casual bewege.

Eine Titelspanne von Killzone bis Eyepet zeige nämlich die Mannigfaltigkeit der Unternehmung PlayStation, die dazu verhalf, in den letzten 15 Jahren 377 Millionen Hardware-Komponenten und zwei Milliarden Spiele zu verkaufen.

(Quelle)

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