Star Ocean First Departure

Gestern war es soweit: Der Verkaufsstart von Star Ocean First Departure in Japan. Das PSP Game ist die Umsetzung des 1996 erschienenen SNES Klassikers Star Ocean 1. Da das Game es nie in den Westen schaffte und das japanische Original damals nicht mal mit (illegalerweise *hüstl*) umgebauten SuperNintendos lief (ich bekenne mich hiermit offiziell schuldig im Sinne er Anklage), dürfte es wohl für viele das erste Mal sein, dass sie das erste Spiel der Serie selbst zocken können. Zwar ist Star Ocean First Departure noch nicht angekündigt für einen Release in USA oder Europa – in Square-Enix‘ Veröffentlichungsplan für diesen Frühling taucht es noch nicht auf – doch bin ich mir ziemlich sicher, dass es im Sommer oder Herbst 2008 soweit sein wird. Immerhin leben wir nicht mehr vor 10 Jahren, als sich die japanischen Spielehersteller noch einbildeten, hierzulande würde niemand RPGs spielen.

Hier mal das offizielle Trailervideo auf Youtube:

[youtube fuJkYap-gjU]

Das Remake verwendet 3Dig anmutende Hintergründe und Animefilmchen als Cutszenes. Außerdem wird einem fast jeder Dialog fröhlich vorgeplappert, was ja auf dem SNES noch nicht möglich war. Das ganze sieht ein wenig nach „Star Ocean Second Story“ für die PlayStation aus, welches ja unter dem Titel „Star Ocean: The Second Evolution“ als nächstes PSP Remake erscheinen wird. Wann und ob vor oder nach SO4, ist noch nicht bekannt.

Inhaltlich soll erst mal alles beim Alten geblieben sein: Ronixis J. Kenni (der Vater von Claude in Teil zwei) und Iria Silvestoli, vom Föderationsschiff Calnus, landen auf Roak und helfen Ratix Farrence im Kampf gegen eine mysteriöse Krankheit bzw. gegen die Resonianer. Das Echtzeit-Kampfsystem lieferte die Grundlage für die gesamte Serie, wobei neben dem PC bis zu drei NPC von der AI gesteuert werden. Diese Ähnlichkeit mit der Tales Serie kommt nicht von Ungefähr, wurde doch Star Ocean von Abtrünnigen des Programmiererteams von Tales of Phantasia erdacht. Die letzten großen SNES RPGs waren mit ihren 48MBit damals ware „Monster“-Cartridges. Der Speicherplatz wurde vor allem durch den Sound – in Kämpfen waren quäkende, aber verständliche Rufe zu hören – weggefressen, während Star Ocean sogar noch eine Komprimierung verwendete, um noch mehr Sound, Karten und Graphic auf das Stück Plaste zu pressen. Das war denn übrigens auch der Grund, warum verbastelte Euro-SNESies und Emulatoren lange Zeit Probleme mit dem Spiel hatten. Aber diese Tage sind nun Gott sei gelobt und gepfiffen endlich vorbei.

Auf der offiziellen Square Enix HP zu Star Ocean könnt ihr euch übrigens ein PSP Wallpaper holen. Verkürzt hoffentlich die Wartezeit. 🙂

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