Turok (2008)

Endlich! Die heißgeliebte Spielserie um den martialischen Sci-Fi-Indianer findet eine angemessene Fortsetzung.

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Im Februar 2008 ist es soweit: Die anarchische Turok-Serie erlebt ihre Auferstehung – zunächst für X-Box und PlayStation 3, später auch auf dem PC. Das Szenario kommt schön altmodisch daher: In einer dinosaurier-verseuchten Dschungelumgebung muss der Spieler (alias Joseph Turok) sich mit diversen Bösewichtern prügeln; ein Level nach dem anderen, Bossgegner inklusvie. Dabei steht dem Indianersoldaten ein ansehnliches Waffenarsenal zur Verfügung, von einfachen Handwaffen über Präzisionsgewehre bis zu bombastischen Sci-Fi-Wummen.

Ein klassisches Ballerspiel also? Teils, teils – Für Spieler, die’s lieber taktisch mögen, haben die Entwickler ein paar schicke Gimmicks eingebaut. So sind die Dinosaurier nicht unbedingt immer feindlich, sondern vor allem eine „dritte Partei“ neben Turok & Konsorten und deren menschlichen Gegnern. Die Urzeit-Echsen fügen sich in die Umwelt, wer sie in Ruhe lässt, wird von ihnen nicht beachtet. Lässt man aber im Sichtfeld der Dinosaurier Leuchtgeschosse über einer Gruppe feindlicher Söldner explodieren, gehen die Viecher auch schon mal auf die Gegner los … Auch lassen sich, was ja inzwischen Mode ist, viele Kämpfe vermeiden oder – mittels lautloser Waffen (wie dem klassischen Turok-Bogen oder dem Jagdmesser) – auf ein Mindestmaß reduzieren. Das alles soll aber nicht heißen, dass man sich die Finger nicht wundballern kann: Wer’s drauf anlegt, kann die Hölle im Dschungel entfesseln.

Ich kann’s kaum erwarten, mit dem alten Indianer wieder auf die Jagd zu gehen …

Kommentare (1)

  1. Stefan Alzhore 9. Mai 2008 @ 11:16

    Sieht ja echt geil aus!

    Turok war schon immer der bessere Rambo! 🙂

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