Viking: Battle For Asgard

Auf sie mit Gebrüll! Erinnert Ihr euch noch an den (mittlerweile indizierten) Spieleklassiker Rune? Als grimmiger Wikinger schlachteten wir anno 2000 unsere Feinde mit Äxten, Schwertern und Hämmern nieder.

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Ähnliches erwartet uns nun auch in „Viking: Battle For Asgard„. Nur kämpfen wir hier nicht alleine, sondern teilweise Seite an Seite mit einer Armee aus mindestens ebenso erbarmungslosen Wikingern.

Das Spiel ist inhaltlich an die nordische Mythologie angelehnt. In düsterer Atmosphäre wird eine epische Geschichte um die mächtige Totengöttin Hel erzählt, die aus Asgard (Heimat der germanischen Götter – wörtlich „Asen“ – , also „Heimat der Asen“) vertrieben wird und anschließend nach Midgard (die Welt der Menschen, sprich: unsere Welt) flüchtet. Leider kommt sie nicht allein, sondern mit ihrem mächtigen Gefolge aus untoten Kriegern. Natürlich besteht unsere Aufgabe nun darin, selbige schnellstmöglich zurück nach Walhalla zu befördern.

Hierzu stehen uns von der einfachen Streitaxt bis zum mächtigen Schild allerlei Waffen und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung. Mit Diesen wird aber nicht immer wild um sich geschlachtet. Insgesamt gliedert sich das Spiel in zwei Teile. Zunächst müsst ihr oft wie Sam Fisher durch die feindlichen Lager schleichen, in Deckung bleiben, Schatten ausnutzen und höchstens mal einen oder zwei Feinde lautlos aus dem Weg räumen. Habt ihr euch den Weg zum Gefangenenlager gebahnt, befreit ihr dann eure Kameraden und metzelt euch gemeinsam unter lauten Geschrei den Weg zurück ins heimische Dorf. Es kann aber auch sein, dass ihr lediglich Informationen für den bevorstehenden Angriff sammeln müsst. Auch dafür schleicht ihr zunächst allein durch das feindliche Lager, späht Gegner aus, sammelt Informationen oder verübe Attentate an wichtigen militärischen Anführern. Anschließend geht es zurück ins Dorf, wo dann bereits eine gewaltige Armee auf eure Rückkehr wartet.

Grafisch macht der neue Titel, der bereits für die PS3 erschien, einiges her. Butterweiche Animationen sorgen ebenso für ein perfektes „Mitten-drin-Gefühl“ wie neueste Shader, HDR-, und DX10-Effekte. Das Spiel kommt in Deutschland unzensiert auf den Markt. Eine große Überraschung für leidgeplagte Spieler, muss doch in der derzeit wieder aufflammenden „Killerspiel-Diskussion“ beinahe jedes Spiel, in dem es mal „etwas härter“ zugeht sofort entstellende Kürzungen, wenn nicht gar eine Indizierung befürchten.

Wer also Spaß an Spielen wie Rune, God of War oder Spartan hatte, wird mit Viking: Battle for Asgard definitiv seine Freude haben.

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