Spielkonsolen sind so gut wie tot

Mit dieser provokanten Aussage kündigt Alex St. John das Ende der Konsolen an. Der Miterfinder von DirectX und jetzt der Chef der Onlinespielefirma Wild Tangent hat den Ruf ein unbequemer Querdenker zu sein und mit seinem Vortrag auf der GC 08 macht er seinem Ruf wieder mal alle Ehre.

Der gute Mann hat mit einigen seiner Thesen und Aussagen für Furore gesorgt. So meint er -im Jahr 2020 hätten Spielkonsolen keine Bedeutung mehr – dann gebe es nur noch Onlinewelten. Ich mag den Typ zwar jetzt schon nicht, trotzdem berichte ich euch mal seine Thesen die er in seinem Vortag Gaming 2020 vorgestellt hat.

„Im Jahr 2020 wird der Spielemarkt vollständig von persistenten Welten dominiert, und kein Mensch braucht mehr Konsolen, um illegale Kopien zu verhindern“ – mit dieser Aussage meint Herr St. John, dass die aktuellen Konsolen nicht viel mehr als eine Maßnahme gegen Schwarzkopien sind. Da es bei Onlinespielen aufgrund der Abbrechung und Registrierung eher selten zu Schwarzkopien kommt, ist für St. John das der Markt der Zukunft. Was ein Blödsinn.

Im asiatischen Raum haben die PC-Onlinespiele die Singelplayertitel bereits überholt und selbst wenn die Konsolenhersteller Onlinespiele anbieten, helfe das auch nicht – meint zumindest der nette Herr St. John und sagt dazu: „Je schneller die Konsolen sich auf Online zubewegen, desto schneller sterben die Geräte aus, weil die Hersteller ihre eigenen Handelskanäle trockenlegen – und ohne die können sie nicht überleben.“

Der gute Mann hat noch ein paar andere Sachen losgelassen, aber die oben erwähnten waren die Besten. Ich kann mir auch vorstellen, warum er so gegen die Konsolen vorgeht – seine Firma entwickelt vermutlich werden für die XBox360, Playstation3 oder die Wii. Ansonsten ist es Fakt, dass der Konsolenmarkt derzeit immer weiter wächst.

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